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Unsere Wahlprogramme, sowie weitere Informationen über die Freien Wähler  finden Sie hier:

 


Freie Wähler Bundesvereinigung

Informationen zur Bundesvereinigung der Freien Wähler finden Sie unter www.freie-waehler-deutschland.de


Aktuelles aus dem Landtag

Informationen zur Landtagsfraktion der Freien Wähler Bayern finden Sie unter www.fw-landtag.de


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Aktuelles

Freie Wähler Rosenheim, Stadt und Land, nominieren Mary Fischer aus Rimsting (Mitte) zur Bundestagskandidatin. Gestern Abend war es so weit. Christine Degenhard, Vorsitzende von Freie Wähler Stadt und ich als Kreisvorsitzender im Landkreis schlugen Mary Fischer als unsere Bundestagskandidatin vor.
Der Vorschlag wurde einstimmig von den Delegierten angenommen. Mary Fischer ist somit die erste nominierte Kandidatin in Bayer wie mir unser Vorsitzender Hubert Aiwanger telefonisch mitteilte.

 

20.10.2016

Freie Wähler Kreis Vorstandschaft

Landkreis Rosenheim - Freie Wähler Kreis Vorstandschaft für weitere zwei Jahre gewählt.

Bei den Neuwahlen der Freien Wähler im Landkreis Rosenheim wurde die alte und neue Vorstandschaft im Amt bestätigt.

Die Erste Amtshandlung letzten Donnerstag war die Nominierung von Mary Fischer zur Bundestagskandidatin.

v.L. 1. Vorsitzender Sepp Hofer, 2. Vorsitzende Barbara Stein, Schatzmeister Stephan Bruhn und Schriftführer Rudi Hofmeister

27.10.2016

Neuwahlen bei den Freien Wählern in Neubeuern

Die neue Vorstandschaft setzt sich zusammen: von links. 1. Vorsitzender Alois Holzmaier, Schatzmeisterin Christina zur Hörst. 2. Vorstand Hans Schmied. Beisitzerin Sabine Poll Plonus und Schriftführerin Elisabeth Bürkle.

Freie Wähler Neubeuern.
Am Donnerstag durfte ich die Neuwahlen bei den Freien Wählern in Neubeuern leiten.

15.10.2016

Bundesparteitag der Freien Wähler in Nürnberg

Mary Fischer und Sepp Hofer im Gespräch mit dem Bundespräsidentschaftskandidaten Richter Alexander Hold

06.06.2016

Freie Wähler Kreisverband Rosenheim Land besucht OVB Heimatzeitung

Einen Blick hinter die Kulissen und viele Infos zu ihrer Heimatzeitung, dem OVB, bekamen die Freien Wähler.

Herzlichen Dank an Frau Assbichler, Klaus Kuhn und Chefredakteur Willi Börsch.

700 Unterschriften gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP

Mit 700 Unterschriften gegen das geplante Freihandelsabkommen, TTIP, reisten die Freien Wähler am Wochenende zum Landesparteitag nach Traunreut um sie ihrem Vorsitzenden, Hubert Aiwanger zu übergeben. “Es war schon bemerkenswert, wie aufgeschlossen und interessiert die Menschen draußen an den Infoständen waren. Die Tendenz geht eindeutig gegen TTIP“, so der Kreisvorsitzender Sepp Hofer, der mit seiner Vize, Barbara Stein und Mary Fischer anreiste.

Die Freien Wähler bekräftigten auf ihrer Landesversammlung in Traunreut am Wochenende ihre ablehnende Haltung zu den geplanten Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) und Amerika (TTIP). Zu groß lägen Gefahren nahe in der Aufweichung und Aufgabe bewährter Standards u.a. bei der Produktion von gesunden Lebensmitteln, in der Gentechnik und Landwirtschaft, im Gesundheitswesen und der Daseinsvorsorge. Zusätzlich zu der von den Freien Wählern initiierten Volksbefragung wird das auch das Umweltinistitut München zusammen mit der Kath. Arbeitnehmerbewegung, dem BUND und vielen mehr im Juli eine Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren gegen CETA in Bayern ins Leben rufen. Die Versammlung der Freien Wähler sagte einstimmig ihre Unterstützung zu.  «Wir wollen die Staatsregierung mit beiden Abstimmungen in die Zange nehmen», sagte Parteichef Hubert Aiwanger . Das Volksbegehren liefere bei einem Nein der Bevölkerung die gesetzliche Grundlage dafür, dass der Freistaat im Bundesrat gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen stimmt, sagte Aiwanger.

Sepp Hofer übergibt zusammen mit Barbara Stein und Mary Fischer 700 Unterschriften für eine Volksbefragung in Bayern gegen die Freihandelsabkommen an Hubert Aiwanger

„Fraktion vor Ort“ bei der Diakonie Rosenheim

April 2016

Rosenheim  Im Rahmen der Aktion „Fraktion vor Ort“ war die Kreistagsfraktion der Freien Wähler am 11. April 2016 beim Diakonischen Werk Rosenheim zu Gast. Klaus Voss, Leiter der Geschäftsstelle Rosenheim sowie der Sozialen Dienste, gewährte den Abgeordneten interessante Einblicke hinter die Kulissen sozialer Arbeit.

Die Kommunalpolitiker besuchten das Zentrum für Arbeit (ZaK) im Klepperpark in Rosenheim. „Wir nehmen in der Einrichtung Menschen – je nach ihrer individuellen Leistungsfähigkeit – in die Verantwortung, um sie wieder oder weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Diese Teilhabe basiert wesentlich auf Arbeit und der daraus resultierenden Anerkennung“ erklärte Klaus Voss. „Daher unterstützen wir Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, um sie im ersten Arbeitsmarkt zu halten und helfen Arbeitssuchenden, sich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dabei brauchen wir natürlich auch die Unterstützung der Politik.“ Während des Besuchs stand für die Abgeordneten auch ein Rundgang durch das Sozialkaufhaus sowie durch die verschiedenen Beschäftigungsbetriebe des ZaK auf dem Programm. „Es macht uns großen Spaß, Menschen in feste Anstellung zu bringen“, betonte Günther Stranzinger, Leiter des Bereichs „Beratung – Arbeit – Bildung“.

Die Einrichtungen der Sozialen Dienste des Diakonischen Werks Rosenheim e.V. betreuen und unterstützen Erwachsene im Raum Oberbayern, die sich in Lebenskrisen und Notlagen befinden.

So hilft das ZaK beispielsweise im Fall von (drohender) Arbeitslosigkeit und arbeitet dabei eng mit der Agentur für Arbeit sowie dem Jobcenter zusammen. Die Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit (FOL) dagegen hilft Zwangsräumungen oder Räumungsklagen abzuwenden. In der Fachambulanz für Suchterkrankungen finden suchtgefährdete und süchtige Menschen Unterstützung im Kampf gegen ihren Suchtmittelkonsum.

Das Angebot der Sozialen Dienste ist seit vielen Jahren in Oberbayern etabliert und sehr breit gefächert. Es reicht von der Schuldner- und Insolvenzberatung über Anti-Gewalt-Trainingsangebote für Männer bis hin zur Kirchlichen allgemeinen Sozialarbeit. Dabei können die Sozialen Dienste bereits auf einige Erfolge verweisen. Erst kürzlich hat die Fachambulanz für Suchterkrankungen im Rahmen eines Bundesmodellprojektes das Fortbildungskonzept „safe – sauber feiern“ entwickelt. Das Konzept besteht aus fünf Modulen und soll Mitarbeitende in Diskotheken und Clubs im Umgang mit suchtmittelkonsumierenden Gästen schulen und dazu beitragen, auch den eigenen Suchtmittelkonsum kritisch zu reflektieren.

v.l. Jürgen Böhm, Günther Stranzinger, Kreisrätin Barbara Stein, Diakonie Geschäftsführer Klaus Voss, Kreisrätin Christina zur Hörst, Kreisrätin Monika Marx, Kreisrat Stephan Heinke und Bezirksrat Sepp Hofer

23.03.2016

Unterschriftenstand für eine Volksbefragung zu TTIP, CETA und TISA

Heute, 23. März 2016, Info/ Unterschriftenstand für eine Volksbefragung zu TTIP, CETA und TISA auf dem Bauernmarkt in Stephanskirchen bei Rosenheim.

Herzlichen Dank an meine Helferinnen Mary Fischer und Barbara Stein.

Weiter geht es am 1. April auf dem Bauernmarkt in Bad Endorf
und am 2. April in Rosenheim auf dem Max- Josefs Platz.

28.02.2016

Politik für Bürger ohne Lobbyismus

Die Freien Wähler in Halfing feierten jetzt zusammen mit dem Bundes- und Landesvorsitzendem Hubert Aiwanger das 25. Jubiläum. Bezirksrat Sepp Hofer, Ortsvorsitzender der Freien Wähler Halfing, begrüßte zu dieser Feier neben Kreis- und Gemeinderäten viele politisch Interessierte aus dem Landkreis. In seiner Rückschau auf 25 Jahre Freie Wähler betonte Hofer, dass es wichtig war, sich 2010 dem Landesverband anzuschließen. Er schätze jeden Mandatsträger, der parteifrei bleiben möchte, „aber wenn man politisch etwas durchsetzen möchte, dann ist es wichtig die Verbindung nach oben zu haben.“

Halfing – Hubert Aiwanger unterstrich in seiner Ansprache das Motto der Freien Wähler (FW), die Politik für die Bürger und Heimat machen würden, frei von Lobbyismus und Parteispenden. In Sachen Energiewende setzten die FW auf die dezentrale Energieversorgung und seien gegen die großen Stromtrassen, die zu viele Gemeinden durchschneiden würden. „Man braucht enorme Ausgleichsflächen, die hohen Kosten belaufen sich auf 30 bis 50 Milliarden Euro und die Bauzeit dauert mit rund zehn Jahren zu lange“, fasste er zusammen.

Zur Frage nach G8 oder G9 im Schulwesen erklärte der Landesvorsitzende, dass die Freien Wähler die Debatte in den Landtag getragen hätten. „Mittlerweile nehmen 47 Gymnasien in Bayern an einem Pilotprojekt G9 teil, 64 Prozent der Schüler entscheiden sich für das neunjährige Gymnasium.“ An Universitäten soll nach Meinung der Freien Wähler das Diplom wieder eingeführt werden, denn 21-jährige Schnellabsolventen seien billige Arbeitskräfte für die Wirtschaft – ohne ausreichende akademische Ausbildung.

In diesem Zusammenhang erklärte Aiwanger auch, dass der Erhalt des Meistertitels hohe handwerkliche Qualität gewährleistet: „Amerika hat dieses Prädikat nicht.“

In Richtung Landwirtschaft stellte der Bundesvorsitzende bei der Jubiläumsfeier der Freien Wähler Halfing fest, dass Milch-, Getreide- und Fleischpreise im Keller seien. „Zukunftssorge und keine Perspektive für die Folgegeneration sind vorhanden, hinter Lösungsansätzen stehen nur Fragezeichen.“ Drei große Lebensmittelkonzerne in Europa diktieren laut Aiwanger die Preise, das sei keine soziale Marktwirtschaft, sondern Monopol.

Volksbefragung zu Handelsabkommen

Das Bundeskartellamt müsse tätig werden, um regionale Strukturen zu stärken und die bäuerliche Landwirtschaft zu erhalten. Deutschland und insbesondere Bayern könne in der Preisgestaltung nicht mit Amerika mithalten. Dort gebe es billigere Löhne, große Ställe mit Massentierhaltung und genverändertes Futter, deswegen sei man bei den FW für eine Volksbefragung zu Handelsabkommen wie beispielsweise TTIP.

Den ländlichen Raum zur Zukunftsregion zu machen, ist ein weiteres Ziel des FW-Vorsitzenden, denn das Leben in der Stadt sei nicht mehr bezahlbar. „Dazu gehört schnelles Internet flächendeckend.“

Zu den Grundbedürfnissen gehört auch die Lebensmittelversorgung. „In jedem Dorf sollte ein Metzger und eine Dorfwirtschaft sein.“ Erschwerend sei hier die Mindestlohnbürokratie mit ihrer überflüssigen Dokumentationspflicht.

Zur Flüchtlingspolitik meinte Aiwanger: „Rechtsradikale Parteien bekommen enormen Zulauf, weil massive Fehler gemacht worden sind.“ Der Freistaat müsse mehr Personal zur Verfügung stellen, mittlerweile stellten laut Aiwanger die Landratsämter schon auf eigene Rechnung mehr Sachbearbeiter ein. Die Freien Wähler fordern die Rückkehr zur Einzelfallprüfung. „Aber Personal fehlt.“ Menschen, die verfolgt werden, müssten beherbergt werden und wenn der Krieg vorbei sei mit guter Ausbildung als Wiederaufbauhelfer nach Hause zurückkehren. „Das gehört ehrlich kommuniziert“, so Aiwanger.

Nachdem der Bundes- und Landesvorsitzende die Positionen seine Partei erklärt hatte, ehrte Aiwanger zusammen mit Hofer amtierende Mitglieder, die 1991 den Freien Wählern beigetreten waren und viele Jahre als Gemeinderäte in Halfing die Gemeindepolitik mitbestimmten.
re © OVB

Ehrungen beim 25. Jubiläum:Hubert Aiwanger zeichnete zusammen mit Ortsvorsitzendem Sepp Hofer die amtierenden Gründungsmitglieder der Freien Wähler in Halfing aus. Das waren Sebastian Baumann, Anton Binder, Meinrad Entfellner, Manfred Müller, Paul Reineke und Alois Schuhbeck. Schlecker© OVB

28.02.2016

Themenabend der Freien Wähler Neubeuern mit Referent Peter Aicher

Die Bewältigung der Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe!

Zur Erreichung der im Klimaschutzabkommen von Paris (kurz COP21) vereinbarten Ziele zur Begrenzung der Erwärmung der Erdatmosphäre bedarf es vielfältigster Anstrengungen nicht nur der Regierenden, sondern der gesamten Gesellschaft! Mit diesem Fazit beschloss der Referent Peter Aicher den gut besuchten Vortrag, zu dem die Freien Wähler Neubeuern am 29. Februar in die Dorfwirtschaft Vornberger in Altenbeuern eingeladen hatten. Sein Fazit ergänzte Peter Aicher noch mit dem Apell – Unsere Erde ist es wert!

Der Vorsitzende der FW Neubeuern, Wilhelm Klopfer, begrüßte die zahlreichen Interessierten, unter denen sich Gemeinde- und Kreisräte befanden. Anschließend stellte er den Referenten Peter Aicher vor. Peter Aicher ist als Chef eines Unternehmens für Holzausbau sowie durch seine Ehrenämter als Präsident des bayrischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes sowie Vorsitzender von Holzbau Deutschland-Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, sicher gut informiert und kompetent auf dem Gebiet der Energieeinsparung, erklärte Wilhelm Klopfer.

Peter Aicher erklärte sein Engagement für den Klimaschutz durch persönliche Beobachtungen während mehrerer Reisen in die Arktis. Er berichtete vom Wegschmelzen von Eiswasser, das als Folge die Beeinträchtigung der dortigen Tierwelt – bis zum Aussterben von Karibu Populationen zur Folge hat. Der Lebensraum der dort wohnenden Menschen unterliegt gravierenden Veränderungen. In Europa seien bereits Veränderungen durch die Erderwärmung erkennbar. Er nannte als Beispiel die Verschiebung der Hummelpopulation um 300km nach Norden.

Anschließend erklärte er, welchen Beitrag das Abkommen von Paris leisten soll. Bis 2020 müssen alle Länder einen Plan vorlegen wie sie das angestrebte Ziel, den Temperaturanstieg auf 2°C zu begrenze, erreichen wollen. Voraussetzung dafür ist eine deutliche CO2 Einsparung, die bis zum Jahr 2050 in die sogenannte Entcarbonisierung münden soll. (Leben ohne CO2-Emmisionen)

Um dieses Ziel zu erreichen bedarf es verschiedenster Maßnahmen, die der Referent in einer gut gestalteten Präsentation persönlich engagiert vortrug. Die Reduzierung des Energieverbrauchs durch neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung spielen dabei eine wichtige Rolle, so Peter Aicher. Aber genauso wichtig wie die Ökoeffizienz ist die Ökoeffektivität. Damit meint man die Wiederverwertung von Stoffen und Produkten. Eine genauso wichtige Rolle spielt auch die Gewinnung der Primärenergie insbesondere Solarenergie, Windkraft und aus nachwachsenden Rohstoffen. Diese verbessern die CO2-Bilanz. In Zukunft spiele auch der schonende und sorgsame Umgang mit Ressourcen eine große Rolle. Gerade im Hinblick auf die anwachsende Weltbevölkerung wird eine gerechte Verteilung von Wasser und Nahrung immer wichtiger. Die wachsende Zahl der Menschen bedeute aber zunächst auch eine zusätzliche Belastung des CO2-Kontos. Daher müsse jeder einzelne seinen Beitrag leisten. Peter Aicher brachte dazu den persönlichen CO2-Abdruck ins Gespräch. Der aussagt, wie viele Tonnen CO2 trage ich durch meine täglichen Bedürfnisse und Handlungen in die Erdatmosphäre ein. Um das ins Bewusstsein der Menschen zu bringen bedarf es Vereinbarung der Interessen von Ökonomie, Ökologie und Sozialen. Der Weg ist nicht einfach und kann nur durch ständige Information und einen gemeinsamen Willen gelingen, betonte Peter Aicher. „Das werde auch viel Geld kosten, jedoch unsere Erde und damit die Zukunft unserer Kinder Nachkommen künftiger Generationen muss es uns wert sein!“ mit diesem Satz beendete Aicher seinen äußerst informativen und von persönlicher Motivation geprägten Vortrag.

Die Besucher zeigten in der anschließenden Diskussion mit engagierten, detailreichen und von Wissen und Interesse gezeigten Beiträgen und aus anderer tagespolitischer Aktualität, dass das Thema Energiewende für viele Menschen eine Zukunftsweisende Bedeutung hat. Wilhelm Klopfer dankte und verabschiedetet den Referenten und wünschte den Besuchern eine gute Heimkehr.

20.11.2015

„Fraktion vor Ort“ in Neubeuern: FREIE WÄHLER diskutieren Asylpolitik

Streibl: Flüchtlinge müssen gerecht verteilt werden
Neubeuern.
„Ohne die vielen Ehrenamtlichen und die zahlreichen Helferkreise stünden wir vor einer Katastrophe“, erklärt Florian Streibl, Parlamentarischer Geschäftsführer der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise. Bei der Veranstaltung „Fraktion vor Ort“ in Neubeuern diskutierte der Oberammergauer Abgeordnete die Frage, ob und wie die vielen zu uns kommenden Menschen erfolgreich in Deutschland integriert werden können. „Bayern ist ein offenes und gastfreundliches Land. Deshalb werden wir mit den Flüchtlingen, die zu uns kommen, anständig und fair umgehen“, erläutert Streibl. Dabei erwarten die FREIEN WÄHLER allerdings auch ein größeres Engagement der Bundesregierung. Vor allem müssten die Situation in den Herkunftsregionen verbessert und Fluchtursachen effektiver bekämpft werden.

Die Diskussionsteilnehmer forderten zudem eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge – innerhalb Europas, innerhalb Deutschlands und auch innerhalb Bayerns. In diesem Zusammenhang sei es auch wichtig, die Informationspolitik zu verbessern. Kommunen, Ehrenamtliche und Helferkreise müssten unbedingt schneller über ankommende Flüchtlinge in Kenntnis gesetzt werden. Die Merkel-Devise „Wir schaffen das“ sieht Streibl zwar kritisch, merkt aber an: „Wir müssen die Flüchtlingskrise meistern, denn es gibt keine Alternative“.

v.l. Kreisrätin Barbara Stein, Kreisrat Stephan Heinke, Kreisrätin Christina zur Hörst, Bezirksrat Sepp Hofer, MdL Florian Streibl und Kreisrätin Monika Marx
Bezirksrat Sepp Hofer & MdL Florian Streibl
Bei „Fraktion vor Ort“ in Neubeuern begrüßte MdL Florian Streibl (Rechts) außerdem die Freie Wählerin und 1. Sprecherin der Bürgerinitiative „Gegen Gasbohrungen im Chiemgau“ Mary Fischer (Mitte)

20.11.2015

Nahwärme aus dem Container

Bad Endorf - Das bisherige Biomasse-Heizwerk der BEBE (Bürger Energie Bad Endorf) versorgt seit einigen Monaten das Ärztehaus, die Apotheke, den Biomarkt und den ehemaligen Sophienhof mit (Nah-)Wärme. Derzeit liegt die Nennleistung des Heizwerkes bei 150 kW. Somit können ca. 450 MWh an Wärme pro Jahr geliefert werden. Ziel der BEBE ist, diese Anlage zu erweitern und weitere Kunden mit Nahwärme aus Biomasse zu beliefern. In dem Gespräch mit dem Abgeordneten Florian Streibl diskutierten (von links) Hans Kotiers (Beiratsvorsitzender BEBE), Sepp Hofer (FW-Bezirksrat) und Ulrich Rosinger (Geschäftsführer BEBE) staatliche Fördermöglichkeiten. Noch vor Ende des Jahres wird ein weiteres Gespräch mit Experten im Landtag stattfinden um die bis dahin ausgearbeiteten Vorschläge weiter zu diskutieren.

12.10.2015

Landkreis Freie Wähler bei den Hagelfliegern in Vogtareuth (Oktober 2015)

Dass das politische Leben im Landkreis Rosenheim trotz des drängenden Flüchtlings­problems weitergeht, beweist der Besuch der Kreistagsfraktion und weiterer Funktionsträger der „Freien Wähler“ am Montagabend bei den Hagelfliegern. Gegen 19:00 Uhr besichtigten die Fraktionsmitglieder unter Führung ihres Vorsitzenden, Sepp Hofer, am Flugplatz Vogta­reuth die mit Flutlicht beleuchteten Einsatzmaschinen und ließen sich von den anwesenden Piloten die technischen Besonderheiten der Hagelflugzeuge, insbesondere die Funktion der Silberjodid-Brenner, erklären. Anschließend folgte durch die Einsatzpiloten Andreas Kotschen­reuther und Ludwig Schierghofer eine umfassende Präsentation der Geschichte, Organisation und Wirkungsweise der Hagelabwehr. Hierbei wurde deutlich, dass das Prinzip der Wolkenimpfung mit Silberjodid die Bildung großer schadensträchtiger Hagelschlossen nur dann verhindern kann, wenn rechtzeitig im stärksten Aufwindbereich der Gewitterwolke geflogen wird und sich die Silberjodid-Kristalle in der Wolke verteilen können.  Besonders interessant war auch die Tatsache, dass es sowohl in Deutschland und den europäischen Nachbarländern als auch weltweit insgesamt über 50 Hagelabwehrprojekte gibt, bei denen –wie bei uns– Flugzeuge mit Silberjodid-Brennern eingesetzt werden. Insbesondere in Osteu­ropa werden aber auch noch Hagelraketen verwendet. Hagelpilot Konrad Kneschaurek be­rich­tete dann über seinen Besuch eines internationalen Wetterbeeinflussungs-Symposiums in den USA, bei dem unter anderem die Hagelabwehr-Projekte in North Dakota (USA) und in Alberta (Kanada) im Detail vorgestellt wurden. In Kanada werden die Gewitterwolken seit 1996 nicht nur an der Wolkenbasis geimpft (base-cloud-seeding), sondern es werden jetzt zu­sätzlich mit einem höhentauglichen Turbo-Prop-Flugzeug sogenannte „ejectable flares“ (mit Silberjodid-Granulat gefüllte Brennstäbe, die –wie Feuerwerkskörper– rückstandslos ab­brennen) von oben in die Wolke eingeworfen (top-cloud-seeding). In North Dakota ermittelte eine Wirtschaftlichkeitsstudie der North Dakota State University über die letzten 10 Jahren hinweg eine Reduzierung des Ernteverlustes von ca. 45% durch den Einsatz der Hagel­abwehr. In Kanada besteht nach dortiger Aussage kein Interesse an der Finanzierung einer rein wissenschaftlichen Untersuchung der Wirksamkeit der Hagelabwehr, hier stehen die Durchführung der Hagelabwehr sowie die sichtbare Wirkung und die Schadensminderung im Vordergrund. Es folgte eine angeregte Diskussion mit den Hagelpiloten und dem Einsatzleiter, Georg Vogl, wobei der „Nacht­einsatz“ der Fraktionsmitglieder der „Freien Wähler“ mit den Hagelpiloten erst kurz vor Mitternacht sein Ende fand.          

01.10.2015

Angst um Verlandung vom Hofstätter See

Die Stadtwerke Rosenheim haben auf eigenem Grundstück bereits einen Bohrpunkt für einen Trinkwasserbrunnen im Ortsteil Moosen, Gemeinde Prutting, festgelegt.
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der Hofstätter See, der vom Grundwasser gespeist wird. Im Jahr 2006 wurden bei einer Untersuchung über 100 unterirdische Quellaustritte im See festgestellt. Zahlreiche „Zeigerpflanzen“ weisen zusätzlich im  Burger Moos auf Grundwasseraustritte hin. Durch eine massive Wasserentnahme der Stadtwerke Rosenheim senkt sich der Grundwasserspiegel in dem Einzugsgebiet. Es droht die Verlandung vom Burger Moos und Hofstätter See.  Dieses Naturjuwel  muss  unbedingt erhalten bleiben.

Barbara Stein(Mitte), Gemeinderätin und Kreisrätin der „Freien Wähler“ informierte vor Ort am geplanten Brunnenstandort der Stadtwerke Rosenheim Hubert Aiwanger (r.), Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag sowie Bundes- und Landesvorsitzender der „Freien Wähler“ und Sepp Hofer (l.), Kreis- und Bezirksrat der „Freien Wähler“ über die aktuelle Situation Rund um den Hofstätter See

Freie Wähler Kreisverband Rosenheim auf dem Herbstfest

v.l. Christina zur Hörst, Stephan Heinke, Sepp Hofer, Barbara Stein, Helmut Fleidl, Mary Fischer, Rudi Hofmeister und Monika Marx