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Informationen zur Bundesvereinigung der Freien Wähler finden Sie unter www.freie-waehler-deutschland.de


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Informationen zur Landtagsfraktion der Freien Wähler Bayern finden Sie unter www.fw-landtag.de


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Aktuelles

12.05.2018

Umwelttag in Rosenheim

Umwelttag in Rosenheim mit der Landtagskandidatin Mary Fischer und Bezirksrat Sepp Hofer

05.04.2018

Verantwortung für Mitbürger übernehmen

Freie Wähler Schonstett für Wahlkampf gut gerüstet

Schonstett – „Richtig anpacken“ im anstehenden Landtagswahlkampf wollen auch die Schonstetter Freien Wähler, betonte deren Vorsitzender Korbinian Wagner in der Jahresversammlung im Gasthof „Zur Post“. Im Vordergrund stehe dabei unter anderem die Maxime Verantwortung für die Mitbürger zu übernehmen und deren Interessen zu vertreten und nicht nach Macht im politischen Amt zu streben. Die Schonstetter Freien Wähler belegen in dieser Legislaturperiode mit sechs Gemeinderäten die Hälfte der Sitze im kommunalen Parlament und stellen mit Paul Dirnecker den Zweiten Bürgermeister.  Dirneckers Credo in der Versammlung: „Wir brauchen mehr Mitglieder, damit wir eine starke Opposition bilden können, im Kommunalbereich bis hin zum Landtag.“

Nach den Vereinsregularien berichtete Kreisvorsitzender Sepp Hofer von der Delegiertenversammlung in Oberhaching, in der die Oberbayernliste der Freien Wähler für den Landtagswahlkampf 2018 festgelegt worden war. Hofer, der wieder als Bezirkstagskandidat für den Stimmkreis Rosenheim Ost antritt (Listenplatz 2), stellte den Schonstettern auch Stephan Bruhn aus Oberaudorf vor, der als Bezirkstagskandidat (Listenplatz 18) für den Stimmkreis West  startet sowie Barabara Stein, Prutting, die als Landtagskandidatin von Platz 41 für den Stimmkreis Rosenheim Ost antritt. Spitzenkandidatin Mary Fischer (Listenplatz 7) konnte krankheitsbedingt nicht an der Versammlung teilnehmen.

Weitere Infos unter www.maryfischer.de

„Richtig anpacken“ im Landtagswahlkampf der Freien Wähler werden (von links) Sepp Hofer, Korbinian Wagner, Barbara Stein und Stephan Bruhn.

14.03.2018

Freie Wähler sorgen sich um „Den gläsernen Mensch“

Jugendsuchtberatung NEON und „Jugend in Arbeit“ zu Gast in Halfing

Die Rosenheimer gemeinnützige Stiftungsgesellschaft „NEON Jugendsuchthilfe und Prävention“ und das Rosenheimer Patenprojekt „Jugend in Arbeit“ standen im Mittelpunkt einer öffentlichen Informationsveranstaltung der Freien Wähler Halfing im Landgasthof Schildhauer. Dazu hatte Ortsvorsitzender Sepp Hofer NEON-Geschäftsführer Benjamin Grünbichler, die hauptamtliche Patenprojekt-Leiterin Kerstin Stock sowie Landtagskandidatin Mary Fischer und Bezirkstagskandidat Stephan Bruhn eingeladen.

Hofer kritisierte in seinen Grußworten „die zunehmende Digitalisierung der Welt, die uns mehr und mehr zu gläsernen Menschen macht“. Als Beispiel verwies er auf die anstehende Neuregelung der bayerischen Gemeindeordnung, nach der Kommunen ihren Bürgern den Einbau elektronischer Wasserzähler mit Funkfunktion künftig beim Austausch ihres alten Zählers zwingend vorschreiben dürfen. Aus den zu jedem beliebigen Zeitpunkt rund um die Uhr per Funk auslesbaren Daten könne ohne Probleme das Alltagsverhalten der Bewohner abgeleitet werden. „Dass Unbekannte dann wissen, wann ich nicht daheim bin, macht mir allergrößte Sorge“, so der Vorsitzende. Er befürchte, dass die erfassten Daten trotz Verschlüsselung in falsche Hände geraten könnten. Wie auch bei der geplanten, aber heftig umstrittenen elektronischen Gesundheitskarte. Und: „Jahrzehnte wurde um die Beibehaltung der ärztlichen Schweigepflicht gekämpft. Mit dieser Karte gäbe es kein Arztgeheimnis mehr“, so Hofer.

Dass Internet- und Smartphone-Nutzer nachvollziehbare digitale Spuren mit sensiblen persönlichen Daten hinterlassen, sei mittlerweile hinlänglich bekannt, erklärte Benjamin Grünbichler. „Allerdings bieten beide Medien bei exzessiver Nutzung ein weiteres Gefahrenpotenzial: Sie machen süchtig.“ Vor allem Kinder und Jugendliche seien gefährdet, warnte der Diplom-Sozialpädagoge und Suchttherapeut. Deshalb setzte er in seinem Vortrag Schwerpunkte zu den Themenbereichen „Bedeutung digitaler Medien in der pubertären Entwicklung“ sowie „Folgen exzessiver Smartphone-Nutzung“. Zudem gab er Tipps für Eltern unter der Prämisse „Auf was sollten Sie im Umgang mit digitalen Medien in der Erziehung achten?“ (Ausführliche Infos unter www.neon-rosenheim.de)

Für eine ganze Reihe junger Menschen werde es zunehmend schwieriger, nach der Schule einen Ausbildungsplatz oder Arbeitsplatz zu finden, betonte Kerstin Stock in ihrem Vortrag. Dafür gebe es vielschichtige Gründe, unter anderem familiäre und gesellschaftliche Veränderungen. Der Verein „Rosenheimer Aktion für das Leben“ habe deshalb vor Jahren eine Initiative gestartet, die der Problematik entgegenwirken soll: „das Patenprojekt Jugend im Arbeit“. Schüler werden zur Verbesserung ihrer schulischen Leistungen und beim Übergang von der Schule zum Beruf über einen längeren Zeitraum von ehrenamtlichen Paten begleitet, die Erfahrung in der Arbeitswelt haben - zurzeit etwa 200 im gesamten Landkreis Rosenheim. Die Paten und Jugendlichen entwickeln gemeinsam eine Perspektive für den Berufsweg. Sie treffen sich regelmäßig, sie bearbeiten die Bewerbungsunterlagen, sie besprechen die erforderlichen nächsten Schritte. Die Gewinnung und Entwicklung von Ausbildungs- und Arbeitsstellen sei ein weiterer Aspekt der Patenschaft. Oft besuchen laut Stock die Paten mit interessierten Jugendlichen Betriebe in der Region, „die viele Azubis brauchen“. Die Unternehmen sollen sich darauf verlassen können, dass für diejenigen Jugendlichen, die über das Patenprojekt in eine zusätzliche Lehrstelle übernommen werden, mit den Paten kompetente Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Kerstin Stock: „ Die Begleitung sollte möglichst so lange dauern, bis die Jugendlichen selbständig ihren Berufsalltag meistern.“

v.l. Benny Grünbichler von NEON, Kerstin Stock von Jugend in Arbeit, Bezirksrat Sepp Hofer, Mary Fischer Landtagskandidatin und Stephan Bruhn Bezirkstagskandidat

31.03.2018

Einladung zur Diskussionsrunde Gesundheitsversorgung auf dem Land

Liebe Wählerinnen und Wähler in Bayern,

die Freien Wähler informieren:

Einladung zur Diskussionsrunde

am Mittwoch, den 11.4.2018 um 19:30 Uhr

im Schützen- und Trachtenheim
Schwimmbadstraße
83620 Feldkirchen- Westerham

Gesundheitsversorgung auf dem Land

Gisela Hölscher und Mary Fischer (Landtagskandidatinnen), sowie Sepp Hofer und Stephan Bruhn (Bezirkstagskandidaten) wollen mit Ihnen über die Gesundheitsvorsorge vor Ort diskutieren.

Was muss sich für die Zukunft ändern?

Nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Sepp Hofer und einem Grußwort des Bürgermeisters Hans Schaberl werden unsere Referenten Ihnen die heutige Situation darstellen.

Dr. med. Otto Bertermann: Pflege - aktuell

Bundesfachausschuss Gesundheit und Pflege der Freien Wähler

Barbara Noichl: Hospiz

Koordinatorin und Einsatzleiterin Jakobus Hospizverein e.V.

Im Anschluss wollen wir mit Ihnen zusammen über Ihre Erfahrungen sprechen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf Ihre Fragen.

 

 

17.03.2018

Mary Fischer und Sepp Hofer in der Spitzengruppe für die Landtags- und Bezirkstags Wahlen im Oktober / Landtags-Direktkandidatin auf Platz 7 der Oberbayernliste der Freien Wähler, Bezirkstags-Direktkandidat auf Platz 2

Rimsting/Oberhaching – Gleich hinter den bisherigen oberbayerischen Abgeordneten der Freien Wähler (FW) sowie Landrat Roland Weigert aus Ingolstadt ist Mary Fischer aus Rimsting in der Delegiertenversammlung in Oberhaching auf Platz 7 der FW-Oberbayernliste für den Landtagswahlkampf 2018 gewählt worden. Die Landtags-Direktkandidatin für den Stimmkreis Rosenheim Ost ist seit 2008 Mitglied des Gemeinderats Rimsting und Religionslehrerin an der Grund- und Mittelschule Edling. „Motiviert und entschieden“ will sich die 55-Jährige für die Menschen und ihre Anliegen in der Region einsetzen sowie „Grundlagen schaffen, dass unsere Heimat für alle lebenswert bleibt“, so Fischer, die sich „riesig gefreut hat über den Vertrauensbeweis“.

Die Direktkandidatin für den Stimmkreis Rosenheim West, Christine Degenhart, wurde auf Listenplatz 18 gereiht.

Sepp Hofer, der als Bezirkstagskandidat für den Stimmkreis Rosenheim Ost antritt, freute sich über seinen Listenplatz 2. „Es wäre schön, wenn ich meine Aufgaben als Bezirksrat in Oberbayern im Herbst fortsetzen dürfte.“ Gerne begleite er weiterhin als Kreis- und Bezirksrat den gemeinschaftlichen Krankenhausbau des Landkreises Rosenheim und des Bezirks Oberbayern. „Auch das gesellschaftlich enorm wichtige Patenprojekt ‚Jugend in Arbeit’ ist mir als ehrenamtlicher Pate sehr wichtig“, so Hofer.

Als Bezirkstagskandidat für den Stimmkreis West startet Stephan Bruhn, Gemeinderat und FW-Ortsvorsitzender in Oberaudorf, von Listenplatz 18 in den Wahlkampf. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Delegierten“, so Bruhn. „Ich werde in jedem Fall im Sinne der Freien Wähler meinen Wahlkampf führen und hoffentlich viele Stimmen holen.“

Barabara Stein, Kreisrätin sowie Gemeinderätin in Prutting, die für den Stimmkreis Rosenheim Ost antritt, steht auf Platz 41 der FW-Oberbayernliste. „Ich will mit meiner Kandidatur die Freien Wähler in unserer Region stärken und versuche, das ‚Ohr am Bürger’ zu haben, um Anliegen nach oben hin weiterleiten zu können.“

v-l- Sepp Hofer, Barbara Stein, Mary Fischer, Stephan Bruhn
v.l. MdL Florian Streibl, Bezirksrat Sepp Hofer, Landtagskandidatin Mary Fischer, Christine Degenhart, Bezirkstags Kandidat Stephan Bruhn und MdL Hubert Aiwanger

 

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepages von Mary Fischer.

Den entsprechenden Link finden Sie hinter der Überschrift Wahlkampfauftakt für die Stimmkreise Rosenheim OST und Rosenheim West.

 

 

06.02.2018

Freie Wähler Volksbegehren gegen die „SRABS“ Weitere Unterschriftenstände geplant

Rosenheim Land – „An jedem Unterschriftenstand bekommen wir in kurzer Zeit über 200 Unterschriften gegen die STRABS“, berichtet der Freie Wähler Kreisvorsitzende Sepp Hofer aus Halfing. Nächstes Wochenende geht es weiter.


Am Freitag, 9. Februar 2018 von 14:00 Uhr – 16:00 Uhr in Amerang, nähe der Eisdiele,
Am Samstag, 10. Februar 2018 von 09:00 Uhr – 11:00 Uhr in Vogtareuth, Rosenheimer Straße Nähe der Schule sowie Samstagnachmittag von 13:00 Uhr – 15:00 Uhr in Griesstätt am Marktgelände von Penny.

Weitere Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

Wer die Freien Wähler unterstützen möchte kann beim Kreisvorsitzenden Unterschriftenlisten anfordern unter 0171 33 44 185 oder sepphofer@t-online.de 

oder auf der Homepage der Freien Wähler Bayern.

 

 

 

30.01.2018

Das Volksbegehren für die Abschaffung der STRABS ist angelaufen

Rosenheim Land – „Das Volksbegehren für die Abschaffung der STRABS ist sehr gut angelaufen“, berichtet der Freie Wähler Kreisvorsitzende Sepp Hofer aus Halfing. Nächstes Wochenende geht es weiter.

Am Freitag, 2. Februar von 14:00 Uhr – 16:00 Uhr
REWE Markt in Stephanskirchen

Am Samstag, 3. Februar von 10:00 Uhr – 12:00 Uhr.

NAHKAUF Wimmer in Prutting

Weitere Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

Wer die Freien Wähler unterstützen möchte kann beim Kreisvorsitzenden Unterschriftenlisten anfordern unter:
0171 33 44 185 oder sepphofer@t-online.de 

oder auf der Homepage der Freien Wähler Bayern.

14.12.2017

Freie Wähler wollen im Wahlkampf „richtig anpacken“

Kreisverbände Rosenheim Stadt und Land nominierten ihre Spitzenkandidaten

Rosenheim/Landkreis -  „Richtig anpacken“ – unter diesem Motto ziehen die Kreisverbände der Freien Wähler (FW) Rosenheim Land und Stadt heuer gemeinsam in den Wahlkampf für die Landtags- und Bezirkstagswahlen 2018. Dazu haben sie jetzt in ihrer Nominierungsversammlung im Gasthof Höhensteiger in Rosenheim ihre Spitzenkandidaten  bestimmt: Mary Fischer und Christine Degenhart werden sich um Mandate im Bayerischen Landtag bewerben, Sepp Hofer und Stephan Bruhn um Sitze im Bezirkstag von Oberbayern.  

Die Wahlleitung hatte der Bezirksvorsitzende MdL Florian Streibl.

„Wir brauchen Menschen im Bayerischen Landtag die sich nicht wegducken wenn es darum geht die Themen der Freien Wähler zu vertreten“, betonte Sepp Hofer vor den Delegierten der beiden Kreisverbände. Er sehe es als seine Pflicht, als Kreisvorsitzender der Freien Wähler mit dafür zu sorgen, „die richtigen Personen nach München zu schicken“, sagte er in seiner Begrüßung.

Ein Wahlgesetz, dass den Landkreis in zwei Stimmbezirke unterteile, „wird uns nicht daran hindern, für den großen Siedlungsraum ein gemeinsames Personaltableau zusammenzustellen“, erklärte die Vorsitzende der FW-Kreisvereinigung Rosenheim Stadt, Christine Degenhart. Diese Teilung in West und Ost solle für die Bürger nicht von Relevanz sein: „Die beiden Kreisverbände werden eng zusammenarbeiten, damit sie nach außen hin vom Wähler nur als ein Gebilde wahrgenommen werden.“

Als Landtagskandidatin schlug Hofer für den Stimmkreis Rosenheim-Ost Mary Fischer vor. Die 55-Jährige - verheiratet seit fast 35 Jahren und Mutter von vier erwachsenen Kindern - ist seit 2008 Mitglied des Gemeinderats Rimsting und Religionslehrerin an der Grund- und Mittelschule Edling. „Wir befürworten ihre Kandidatur“, sagte Degenhart für den Stadtverband. „Sie hat sich bewährt und sie ist eine kampagnenfähige, einsatzstarke Politikerin.“

„Unser gemeinsames Ziel ist es, im ganzen Landkreis Rosenheim für die Freien Wähler das bestmögliche Wahlergebnis zu holen“, stellte Mary Fischer heraus. „Das schaffen wir nur, wenn wir gemeinsam unser Programm in der Öffentlichkeit vertreten.“ Um Ziele zu erreichen heiße es, sachorientiert nach Lösungen zu suchen und sich nicht der Ängste der Bürger zu bedienen, „so wie es gerade bei der AfD geschieht“. Angesichts der derzeitigen politischen Situation im Freistaat seien die Chancen für eine Regierungskoalition nie so groß gewesen wie heuer. Ihr Leitziel für ihre politische Arbeit: „Lebensqualität für Jung und Alt schaffen und  unseren Lebensraum schützen und erhalten.“

„Ich sehe die Freien Wähler als die ‚Anwälte für die Mitte’. Wir lassen uns unsere kommunale Daseinsvorsorge nicht nehmen: Keine Wasserprivatisierung, keine Privatisierung unserer kommunalen Krankenhäuser“, machte Sepp Hofer deutlich; er war von Barbara Stein als Bezirkstagskandidat vorgeschlagen worden. Sie ist Mitglied des Gemeinderates Prutting, Kreisrätin und Zweite Vorsitzende des FW-Kreisverbandes. Seit 14 Jahren ist der 52-jährige Zimmerermeister und Praktische Betriebswirt Ortsvorsitzender der Freien Wähler Halfing, seit 2008 Gemeinderat und Kreisrat im Landkreis Rosenheim, seit 2013 Bezirksrat für Oberbayern. „Für die ROMED-Krankenhäuser, unsere Stadt- und Landkreiskliniken sowie den Kliniken des Bezirks Oberbayern möchte ich mich weiterhin als Kreis- und Bezirksrat einsetzen“, so Hofer. „Was wir brauchen sind Krankenhäuser, die übers Jahr rund um die Uhr für unsere medizinische Versorgung bereitstehen.“ Seit mehreren Jahren ist Hofer ehrenamtlicher Pate im Projekt „Jugend in Arbeit“. Der Verein ist an Haupt- und Gesamtschulen als Partner in der Berufsorientierung der Schüler aktiv. „Wir kümmern uns um Kinder aus den Mittelschulen des Landkreises, bringen sie in Arbeit

und Brot und versuchen, ihnen Werte zu vermitteln“, so Hofer. „Ich will dieses Patenprojekt in ganz Oberbayern verbreiten, weil es derartiges hier in anderen Landkreisen noch nicht gibt.“

Für den Stimmkreis West wurde Christine Degenhart als Landtagskandidatin vorgeschlagen. Als Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer sei sie ein Aushängeschild für die Freien Wähler, hieß es aus dem Kreis der Delegierten. Auch Mary Fischer warb in der Versammlung für die Nominierung Degenharts. Rosenheim West sei für sie kein unbekanntes Terrain, sagte Degenhart. Sie habe dort im Jahr 2013 kandidiert. Intensiv habe sie sich mit den Siedlungsgebieten Mangfalltal und Inntal beschäftigt. Hier sei ein großer Siedlungsdruck aus der Landeshauptstadt zu spüren, aber auch aus der eigenen Region. Zudem sei hier das Verkehrsproblem zu lösen, vor allem in Sachen Transitwege. „Mein Anliegen ist, die Kommunen zu stärken, denn sie sind das Rückgrat des Freistaats – und sie sind das ureigene Thema der Freien Wähler.“ Wichtig sei es, den Wohnungsbau zu fördern, „aber auch den Kulturraum zu schützen“, so Degenhart unter anderem. Zudem liege ihr die Sorge um alte Menschen wie auch Menschen mit Behinderung am Herzen.

Als Bezirkstagskandidat wird Stephan Bruhn im Stimmkreis West für die Freien Wähler antreten. Er sitzt im Gemeinderat Oberaudorf und ist FW-Ortsvorsitzender.  „Ich bin dafür bekannt als jemand, der sich nicht wegduckt, sondern sagt, wo’s lang geht“, so der 50-Jährige. „Im Bezirkstag geht’s um Themen die in der Öffentlichkeit nicht so bekannt sind, die mir aber am Herzen liegen, wie die Kreiskrankenhäuser, um Menschen mit Behinderung, Berufsbildung, Schulen, Sozialhilfe und um unser Brauchtum.“ In diesen Themen sollten die Freien Wähler „stark und präsent sein“.

Als Kandidatin für die Oberbayern-Liste der Freien Wähler nominierte die Versammlung die 46-jährige Kreisrätin Barabara Stein, Gemeinderätin in Prutting.

„Richtig anpacken“ im bevorstehenden Wahlkampf für die Landtags- und Bezirkstagswahlen 2018 wollen die Freien Wähler in Stadt und Landkreis Rosenheim. Nach ihrer Nominierung unter der Wahlleitung von MdL Florian Streibl (Dritter von links) deckten sich die Spitzenkandidaten fürs richtige Zupacken entsprechend mit Arbeitshandschuhen ein (von links): Stephan Bruhn, Mary Fischer, Barbara Stein, Sepp Hofer und Christine Degenhart.

07.09.2017

Besuch im Logistik Kompetenzzentrum Prien am Chiemsee

v.l. Sepp Hofer Kreisvorsitzender der Freien Wähler, Mary Fischer Bundestagskandidatin, Karl Fischer Leiter des LKZ, Hubert Aiwanger Bundesvorsitzender der Freien Wähler und Helmut Fleidl Ortsvorsitzender der Freien Wähler Bad Endorf

04.05.2017

Stephan Bruhn als 1. Vorstand in Oberaudorf bestätigt

Neuwahlen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freien Wählerschaft Oberaudorf (FWO) im Gasthof Keindl am 04.05.2017.

Als Gäste durften die anwesenden Mitglieder Bezirksrat Sepp Hofer (Vorsitzender der Freie Wähler Rosenheim Land) und Mary Fischer (Bundestagskandidatin, Freie Wähler und Gemeinderätin Rimsting) begrüßen.

Nach dem Kassenbericht berichteten die Gemeinderäte Max Resch (dritter Bürgermeister) und Stephan Bruhn (erster Vorstand) den Mitgliedern über aktuelle Projekte und Aufgaben des Gemeinderates. Der geplante Neubau der Kläranlage stand im Vordergrund der Ausführungen, aber auch der Breitbandausbau im Ortsbereich sowie die Sanierung und Verkehrsberuhigung der Rosenheimer Straße waren Themen, welche den Mitgliedern erörtert wurden.

Nach der Entlastung der alten Vorstandschaft wurden die Neuwahlen unter Leitung von Sepp Hofer durchgeführt. Aus dem alten Gremium schied Thomas Schmid als Schriftführer aus.

Bei der Neuwahl wurde der Erste Vorstand Stephan Bruhn und der Zweite Vorstand Helmut Zapf einstimmig wieder gewählt. Auch Ines Neumann, welche den Vorstand bisher als Kassiererin unterstützt hat, wurde erneut in das Amt gewählt. Zusätzlich wurde ihr noch die Position des Schriftführers übertragen.

Mit den Gästen Sepp Hofer und Mary Fischer wurden angeregte Diskussionen geführt. Auch für Fragen und Belange der Mitglieder hatten beide ein offenes Ohr und würden sich freuen, an zukünftigen Stammtischen der FWO teilnehmen zu dürfen.

v.L. Sepp Hofer, Mary Fischer, Stephan Bruhn, Ines Neumann und Helmut Zapf

19.04.2017

Besuch im Caritas Kinderdorf am Irschenberg vom 19. April 2017

(Greimharting, den 21. April 2017) „Die Stärke einer Gesellschaft zeigt sich im Umgang mit den Schwachen!“ Die Freien Wähler wollten sich einerseits ein Bild machen, wie konkrete Hilfe für Kinder und Jugendliche in einer Notsituation in unserem Raum geleistet wird und andererseits erfahren, wo noch Handlungsbedarf besteht. Dazu besuchten Michael Piazolo (MdL), Sepp Hofer(Bezirksrat) und Mary Fischer (Kandidatin Bundestags-wahl) das Caritas Kinderdorf Irschenberg, wo  Dorfleiter Wolfgang Hodbod und Rudolf Kley, zuständig für Inobhutnahme, Rede und Antwort standen und ihre Anliegen vorbrachten.

Seit 1972 ist das Kinderdorf vielen jungen Menschen zur Heimat geworden, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können – so vielfältig die Probleme sind, so mannigfaltig sind dort die angebotenen Hilfsmaßnahmen, um die Betroffenen optimal zu unterstützen mit dem langfristigen Ziel der Rückführung in die Herkunftsfamilie. Bis dahin wird in den Kinderdorffamilien der Alltag in einer kindergerechten, liebvollen Umgebung gelebt mit großem Wert auf die individuelle Förderung und das Üben lebenspraktischer Kompetenzen. Dabei stehen schulische und therapeutische Fachkräfte zum Teil sogar rund um die Uhr bereit. Das Hilfsprogramm schließt auch präventive, individuelle Betreuung für Kinder und ihre Familien in der Region mit ein. Den Jugendlichen stehen als Sprungbrett in die Selbständigkeit im Raum Rosenheim Jugendwohngruppen, Jugendwohnungen und betreutes Wohnen zur Verfügung.

Sozialraumorientierte Jugendhilfe in Rosenheim

In drei Sozialräumen (Rosenheim Nord: Caritas Kinderdorf Irschenberg, Ost: Diakonie und West: Startklar Schätzel GmbH) erfolgt eine enge Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und freien Trägern auf Augenhöhe. Die Sozialraumteams aus pädagogischen Fachkräften beraten und unterstützen Kinder und Familien vor Ort um Lösungen für individuelle Problemlagen im Beriech Erziehung und Schule zu entwickeln und dabei an den Stärken und Möglichkeiten der Betroffenen anzusetzen. Positiver Nebeneffekt dieses Projektes, das in vielen Kommunen als beispielgebend erachtet wird, ist die stabile Kostensituation für den Landkreis.

Um die Arbeit zum Wohl der Kinder und Jugendlichen weiterhin zu optimieren, wurden den Politikern auch Anregungen mitgegeben:

  • So sollten junge Erwachsene wegen der Nachhaltigkeit ausreichend lange in den Berufseinstieg begleitet werden und nicht zu früh aufgrund der Volljährigkeit aus einer Maßnahme entlassen werden.
  • Rückführungen in die Herkunftsfamilie sollen von der Justiz sehr genau überlegt werden. Die Identitätsfindung eines Kindes in der Pflegefamilie und die Bindung an diese ist ein Rechtsgut, das gestärkt und geschützt werden muss.
  • Männliche Erzieher sind selten und werden aber gerade von Jungen in der Pubertät als Orientierungsfigur gebraucht. Das Gehalt sei nach fünf Jahren Ausbildung nicht attraktiv und reiche kaum aus, um selber eine Familie zu gründen.
  • Für die Ganztagesbetreuung in den Schulen braucht es qualifizierte Mitarbeiter – hier sollten unbedingt fachspezifische Ausbildungsmaßnahmen angeboten werden.

Ganz besonders liegt die Zukunft der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge der Heimleitung am Herzen. Die Gesetzeslage ist klar definiert und die Abschiebepraxis ist in allen Bundesländern verschärft worden, besonders in Bayern. Herr Hodbod weist auf den enormen Kraftakt hin, der im Raum Rosenheim zur Unterbringung und Betreuung unternommen wurde. Damit dieser nicht ins Leere laufe, sollte die 3+2 Regelung (3 Jahre Ausbildung und 2 Jahre Arbeitspraxis) unbedingt wieder großzügig aufgenommen werden – wir schaffen uns die Probleme selber, indem wir den Menschen keine Arbeit und damit keine Perspektiven geben.

Beste Arbeitgeber Deutschlands Gesundheit und Soziales

Das größte Kapital sind motivierte und zufriedene Mitarbeiter. Die Ergebnisse einer Benchmark Studie führten dazu, dass das Caritas Kinderdorf Irschenberg als einer der besten Arbeitgeber im Bereich Gesundheit und Soziales 2017 in Deutschland Ende April ausgezeichnet wird. Zur Gewinnung neuer Fachkräfte trägt zum Beispiel ein Trainee-Programm in die unterschiedlichen Formen der Jugendhilfe bei, das zusammen mit dem Landratsamt Rosenheim entwickelt wurde.

Bei einem abschließenden Rundgang durch das Kinderdorf bemerkte die Abordnung der FREIEN WÄHLER u.a. erfreut, dass die Caritas auch für Klima und Umwelt Verantwortung übernehme: die Häuser waren alle energetisch saniert und für familiengerechten Wohnkomfort modernisiert worden.

Mary Fischer

v.l. Sepp Hofer, Kreis- und Bezirksrat, Rudolf Kley, Inobhutnahme, Mary Fischer, Kandidatin Bundestag 2017 FW, Wolfgang Hodbod, Dorfleiter, Prof. Dr. Michael Piazolo, MdL FW

27.03.2017

Pressemitteilung der FREIEN WÄHLER Kreisverband Rosenheim vom Datum 27. März 2017

FREIE WÄHLER Kreisverband Rosenheim verurteilen Versuch der Wiedereinführung des d'Hondtschen Auszählverfahrens bei den Kommunalwahlen

Sepp Hofer: Wählerwille statt Machtmissbrauch!

Die FREIEN WÄHLER Kreisverband Rosenheim sprechen sich entschieden gegen die von der CSU-Landtagsfraktion geplante Wiedereinführung des d´Hondtschen Auszählverfahrens bei den bayerischen Kommunalwahlen aus. Vorsitzender Sepp Hofer aus Halfing: „Im Gegensatz zu anderen Auszählverfahren begünstigt das d´Hondtsche Auszählverfahren die großen Parteien. Seine Wiedereinführung in Bayern dient nur einem einzigen Ziel, nämlich der überproportionalen Vertretung der CSU in den Gemeinde-und Stadträten sowie Kreistagen. Der nachlassende Erfolg der CSU an der Wahlurne soll durch Wahlrechtstricksereien aufgefangen werden.“

Das d´Hondtsche Verfahren wurde in den letzten Jahrzehnten im Deutschen Bundestag und in fast allen deutschen Länderparlamenten durch andere Auszählverfahren wie dem Hare-Niemeyer- oder dem Sainte-Lague/Schepers-Verfahren ersetzt, die im Gegensatz zu d´Hondt die genaue Einhaltung des Grundsatzes der gleichen Wahl gewährleisten. Bundestagskandidatin der Freien Wähler, Mary Fischer aus Rimsting: „Für die bayerische Landtasgwahl wurde das d´Hondtsche Verfahren vom Bayerischen Verfassungsgerichtshof für verfassungswidrig erklärt. In unseren Kommunen soll nach dem Willen der CSU dieses ungerechte und antiquierte System nun wieder fröhlich Einzug finden. Dieser schamlose Machtmissbrauch darf nicht unwidersprochen hingenommen werden!“ Die FREIEN WÄHLER kämpfen auch im Landtag gegen die Wiedereinführung des ungerechten d'Hondtschen Wahlverfahrens.

 

1. Vorsitzender Sepp Hofer und Mary Fischer

07.12.2016

Richter Alexander Hold, Bundespräsidentschafts Kandidat der Freien Wähler, zu Besuch in Rosenheim.

v.L. 2. Vorsitzende Barbara Stein, Bundespräsidentschaftskandidat Alexander Hold, Mary Fischer, 1. Vorsitzender Sepp Hofer

Freie Wähler Rosenheim, Stadt und Land, nominieren Mary Fischer aus Rimsting (Mitte) zur Bundestagskandidatin. Gestern Abend war es so weit. Christine Degenhard, Vorsitzende von Freie Wähler Stadt und ich als Kreisvorsitzender im Landkreis schlugen Mary Fischer als unsere Bundestagskandidatin vor.
Der Vorschlag wurde einstimmig von den Delegierten angenommen. Mary Fischer ist somit die erste nominierte Kandidatin in Bayer wie mir unser Vorsitzender Hubert Aiwanger telefonisch mitteilte.

 

20.10.2016

Freie Wähler Kreis Vorstandschaft

Landkreis Rosenheim - Freie Wähler Kreis Vorstandschaft für weitere zwei Jahre gewählt.

Bei den Neuwahlen der Freien Wähler im Landkreis Rosenheim wurde die alte und neue Vorstandschaft im Amt bestätigt.

Die Erste Amtshandlung letzten Donnerstag war die Nominierung von Mary Fischer zur Bundestagskandidatin.

v.L. 1. Vorsitzender Sepp Hofer, 2. Vorsitzende Barbara Stein, Schatzmeister Stephan Bruhn und Schriftführer Rudi Hofmeister

27.10.2016

Neuwahlen bei den Freien Wählern in Neubeuern

Die neue Vorstandschaft setzt sich zusammen: von links. 1. Vorsitzender Alois Holzmaier, Schatzmeisterin Christina zur Hörst. 2. Vorstand Hans Schmied. Beisitzerin Sabine Poll Plonus und Schriftführerin Elisabeth Bürkle.

Freie Wähler Neubeuern.
Am Donnerstag durfte ich die Neuwahlen bei den Freien Wählern in Neubeuern leiten.

15.10.2016

Bundesparteitag der Freien Wähler in Nürnberg

Mary Fischer und Sepp Hofer im Gespräch mit dem Bundespräsidentschaftskandidaten Richter Alexander Hold

06.06.2016

Freie Wähler Kreisverband Rosenheim Land besucht OVB Heimatzeitung

Einen Blick hinter die Kulissen und viele Infos zu ihrer Heimatzeitung, dem OVB, bekamen die Freien Wähler.

Herzlichen Dank an Frau Assbichler, Klaus Kuhn und Chefredakteur Willi Börsch.

700 Unterschriften gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP

Mit 700 Unterschriften gegen das geplante Freihandelsabkommen, TTIP, reisten die Freien Wähler am Wochenende zum Landesparteitag nach Traunreut um sie ihrem Vorsitzenden, Hubert Aiwanger zu übergeben. “Es war schon bemerkenswert, wie aufgeschlossen und interessiert die Menschen draußen an den Infoständen waren. Die Tendenz geht eindeutig gegen TTIP“, so der Kreisvorsitzender Sepp Hofer, der mit seiner Vize, Barbara Stein und Mary Fischer anreiste.

Die Freien Wähler bekräftigten auf ihrer Landesversammlung in Traunreut am Wochenende ihre ablehnende Haltung zu den geplanten Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) und Amerika (TTIP). Zu groß lägen Gefahren nahe in der Aufweichung und Aufgabe bewährter Standards u.a. bei der Produktion von gesunden Lebensmitteln, in der Gentechnik und Landwirtschaft, im Gesundheitswesen und der Daseinsvorsorge. Zusätzlich zu der von den Freien Wählern initiierten Volksbefragung wird das auch das Umweltinistitut München zusammen mit der Kath. Arbeitnehmerbewegung, dem BUND und vielen mehr im Juli eine Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren gegen CETA in Bayern ins Leben rufen. Die Versammlung der Freien Wähler sagte einstimmig ihre Unterstützung zu.  «Wir wollen die Staatsregierung mit beiden Abstimmungen in die Zange nehmen», sagte Parteichef Hubert Aiwanger . Das Volksbegehren liefere bei einem Nein der Bevölkerung die gesetzliche Grundlage dafür, dass der Freistaat im Bundesrat gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen stimmt, sagte Aiwanger.

Sepp Hofer übergibt zusammen mit Barbara Stein und Mary Fischer 700 Unterschriften für eine Volksbefragung in Bayern gegen die Freihandelsabkommen an Hubert Aiwanger

„Fraktion vor Ort“ bei der Diakonie Rosenheim

April 2016

Rosenheim  Im Rahmen der Aktion „Fraktion vor Ort“ war die Kreistagsfraktion der Freien Wähler am 11. April 2016 beim Diakonischen Werk Rosenheim zu Gast. Klaus Voss, Leiter der Geschäftsstelle Rosenheim sowie der Sozialen Dienste, gewährte den Abgeordneten interessante Einblicke hinter die Kulissen sozialer Arbeit.

Die Kommunalpolitiker besuchten das Zentrum für Arbeit (ZaK) im Klepperpark in Rosenheim. „Wir nehmen in der Einrichtung Menschen – je nach ihrer individuellen Leistungsfähigkeit – in die Verantwortung, um sie wieder oder weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Diese Teilhabe basiert wesentlich auf Arbeit und der daraus resultierenden Anerkennung“ erklärte Klaus Voss. „Daher unterstützen wir Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, um sie im ersten Arbeitsmarkt zu halten und helfen Arbeitssuchenden, sich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dabei brauchen wir natürlich auch die Unterstützung der Politik.“ Während des Besuchs stand für die Abgeordneten auch ein Rundgang durch das Sozialkaufhaus sowie durch die verschiedenen Beschäftigungsbetriebe des ZaK auf dem Programm. „Es macht uns großen Spaß, Menschen in feste Anstellung zu bringen“, betonte Günther Stranzinger, Leiter des Bereichs „Beratung – Arbeit – Bildung“.

Die Einrichtungen der Sozialen Dienste des Diakonischen Werks Rosenheim e.V. betreuen und unterstützen Erwachsene im Raum Oberbayern, die sich in Lebenskrisen und Notlagen befinden.

So hilft das ZaK beispielsweise im Fall von (drohender) Arbeitslosigkeit und arbeitet dabei eng mit der Agentur für Arbeit sowie dem Jobcenter zusammen. Die Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit (FOL) dagegen hilft Zwangsräumungen oder Räumungsklagen abzuwenden. In der Fachambulanz für Suchterkrankungen finden suchtgefährdete und süchtige Menschen Unterstützung im Kampf gegen ihren Suchtmittelkonsum.

Das Angebot der Sozialen Dienste ist seit vielen Jahren in Oberbayern etabliert und sehr breit gefächert. Es reicht von der Schuldner- und Insolvenzberatung über Anti-Gewalt-Trainingsangebote für Männer bis hin zur Kirchlichen allgemeinen Sozialarbeit. Dabei können die Sozialen Dienste bereits auf einige Erfolge verweisen. Erst kürzlich hat die Fachambulanz für Suchterkrankungen im Rahmen eines Bundesmodellprojektes das Fortbildungskonzept „safe – sauber feiern“ entwickelt. Das Konzept besteht aus fünf Modulen und soll Mitarbeitende in Diskotheken und Clubs im Umgang mit suchtmittelkonsumierenden Gästen schulen und dazu beitragen, auch den eigenen Suchtmittelkonsum kritisch zu reflektieren.

v.l. Jürgen Böhm, Günther Stranzinger, Kreisrätin Barbara Stein, Diakonie Geschäftsführer Klaus Voss, Kreisrätin Christina zur Hörst, Kreisrätin Monika Marx, Kreisrat Stephan Heinke und Bezirksrat Sepp Hofer

23.03.2016

Unterschriftenstand für eine Volksbefragung zu TTIP, CETA und TISA

Heute, 23. März 2016, Info/ Unterschriftenstand für eine Volksbefragung zu TTIP, CETA und TISA auf dem Bauernmarkt in Stephanskirchen bei Rosenheim.

Herzlichen Dank an meine Helferinnen Mary Fischer und Barbara Stein.

Weiter geht es am 1. April auf dem Bauernmarkt in Bad Endorf
und am 2. April in Rosenheim auf dem Max- Josefs Platz.

28.02.2016

Politik für Bürger ohne Lobbyismus

Die Freien Wähler in Halfing feierten jetzt zusammen mit dem Bundes- und Landesvorsitzendem Hubert Aiwanger das 25. Jubiläum. Bezirksrat Sepp Hofer, Ortsvorsitzender der Freien Wähler Halfing, begrüßte zu dieser Feier neben Kreis- und Gemeinderäten viele politisch Interessierte aus dem Landkreis. In seiner Rückschau auf 25 Jahre Freie Wähler betonte Hofer, dass es wichtig war, sich 2010 dem Landesverband anzuschließen. Er schätze jeden Mandatsträger, der parteifrei bleiben möchte, „aber wenn man politisch etwas durchsetzen möchte, dann ist es wichtig die Verbindung nach oben zu haben.“

Halfing – Hubert Aiwanger unterstrich in seiner Ansprache das Motto der Freien Wähler (FW), die Politik für die Bürger und Heimat machen würden, frei von Lobbyismus und Parteispenden. In Sachen Energiewende setzten die FW auf die dezentrale Energieversorgung und seien gegen die großen Stromtrassen, die zu viele Gemeinden durchschneiden würden. „Man braucht enorme Ausgleichsflächen, die hohen Kosten belaufen sich auf 30 bis 50 Milliarden Euro und die Bauzeit dauert mit rund zehn Jahren zu lange“, fasste er zusammen.

Zur Frage nach G8 oder G9 im Schulwesen erklärte der Landesvorsitzende, dass die Freien Wähler die Debatte in den Landtag getragen hätten. „Mittlerweile nehmen 47 Gymnasien in Bayern an einem Pilotprojekt G9 teil, 64 Prozent der Schüler entscheiden sich für das neunjährige Gymnasium.“ An Universitäten soll nach Meinung der Freien Wähler das Diplom wieder eingeführt werden, denn 21-jährige Schnellabsolventen seien billige Arbeitskräfte für die Wirtschaft – ohne ausreichende akademische Ausbildung.

In diesem Zusammenhang erklärte Aiwanger auch, dass der Erhalt des Meistertitels hohe handwerkliche Qualität gewährleistet: „Amerika hat dieses Prädikat nicht.“

In Richtung Landwirtschaft stellte der Bundesvorsitzende bei der Jubiläumsfeier der Freien Wähler Halfing fest, dass Milch-, Getreide- und Fleischpreise im Keller seien. „Zukunftssorge und keine Perspektive für die Folgegeneration sind vorhanden, hinter Lösungsansätzen stehen nur Fragezeichen.“ Drei große Lebensmittelkonzerne in Europa diktieren laut Aiwanger die Preise, das sei keine soziale Marktwirtschaft, sondern Monopol.

Volksbefragung zu Handelsabkommen

Das Bundeskartellamt müsse tätig werden, um regionale Strukturen zu stärken und die bäuerliche Landwirtschaft zu erhalten. Deutschland und insbesondere Bayern könne in der Preisgestaltung nicht mit Amerika mithalten. Dort gebe es billigere Löhne, große Ställe mit Massentierhaltung und genverändertes Futter, deswegen sei man bei den FW für eine Volksbefragung zu Handelsabkommen wie beispielsweise TTIP.

Den ländlichen Raum zur Zukunftsregion zu machen, ist ein weiteres Ziel des FW-Vorsitzenden, denn das Leben in der Stadt sei nicht mehr bezahlbar. „Dazu gehört schnelles Internet flächendeckend.“

Zu den Grundbedürfnissen gehört auch die Lebensmittelversorgung. „In jedem Dorf sollte ein Metzger und eine Dorfwirtschaft sein.“ Erschwerend sei hier die Mindestlohnbürokratie mit ihrer überflüssigen Dokumentationspflicht.

Zur Flüchtlingspolitik meinte Aiwanger: „Rechtsradikale Parteien bekommen enormen Zulauf, weil massive Fehler gemacht worden sind.“ Der Freistaat müsse mehr Personal zur Verfügung stellen, mittlerweile stellten laut Aiwanger die Landratsämter schon auf eigene Rechnung mehr Sachbearbeiter ein. Die Freien Wähler fordern die Rückkehr zur Einzelfallprüfung. „Aber Personal fehlt.“ Menschen, die verfolgt werden, müssten beherbergt werden und wenn der Krieg vorbei sei mit guter Ausbildung als Wiederaufbauhelfer nach Hause zurückkehren. „Das gehört ehrlich kommuniziert“, so Aiwanger.

Nachdem der Bundes- und Landesvorsitzende die Positionen seine Partei erklärt hatte, ehrte Aiwanger zusammen mit Hofer amtierende Mitglieder, die 1991 den Freien Wählern beigetreten waren und viele Jahre als Gemeinderäte in Halfing die Gemeindepolitik mitbestimmten.
re © OVB

Ehrungen beim 25. Jubiläum:Hubert Aiwanger zeichnete zusammen mit Ortsvorsitzendem Sepp Hofer die amtierenden Gründungsmitglieder der Freien Wähler in Halfing aus. Das waren Sebastian Baumann, Anton Binder, Meinrad Entfellner, Manfred Müller, Paul Reineke und Alois Schuhbeck. Schlecker© OVB

28.02.2016

Themenabend der Freien Wähler Neubeuern mit Referent Peter Aicher

Die Bewältigung der Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe!

Zur Erreichung der im Klimaschutzabkommen von Paris (kurz COP21) vereinbarten Ziele zur Begrenzung der Erwärmung der Erdatmosphäre bedarf es vielfältigster Anstrengungen nicht nur der Regierenden, sondern der gesamten Gesellschaft! Mit diesem Fazit beschloss der Referent Peter Aicher den gut besuchten Vortrag, zu dem die Freien Wähler Neubeuern am 29. Februar in die Dorfwirtschaft Vornberger in Altenbeuern eingeladen hatten. Sein Fazit ergänzte Peter Aicher noch mit dem Apell – Unsere Erde ist es wert!

Der Vorsitzende der FW Neubeuern, Wilhelm Klopfer, begrüßte die zahlreichen Interessierten, unter denen sich Gemeinde- und Kreisräte befanden. Anschließend stellte er den Referenten Peter Aicher vor. Peter Aicher ist als Chef eines Unternehmens für Holzausbau sowie durch seine Ehrenämter als Präsident des bayrischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes sowie Vorsitzender von Holzbau Deutschland-Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, sicher gut informiert und kompetent auf dem Gebiet der Energieeinsparung, erklärte Wilhelm Klopfer.

Peter Aicher erklärte sein Engagement für den Klimaschutz durch persönliche Beobachtungen während mehrerer Reisen in die Arktis. Er berichtete vom Wegschmelzen von Eiswasser, das als Folge die Beeinträchtigung der dortigen Tierwelt – bis zum Aussterben von Karibu Populationen zur Folge hat. Der Lebensraum der dort wohnenden Menschen unterliegt gravierenden Veränderungen. In Europa seien bereits Veränderungen durch die Erderwärmung erkennbar. Er nannte als Beispiel die Verschiebung der Hummelpopulation um 300km nach Norden.

Anschließend erklärte er, welchen Beitrag das Abkommen von Paris leisten soll. Bis 2020 müssen alle Länder einen Plan vorlegen wie sie das angestrebte Ziel, den Temperaturanstieg auf 2°C zu begrenze, erreichen wollen. Voraussetzung dafür ist eine deutliche CO2 Einsparung, die bis zum Jahr 2050 in die sogenannte Entcarbonisierung münden soll. (Leben ohne CO2-Emmisionen)

Um dieses Ziel zu erreichen bedarf es verschiedenster Maßnahmen, die der Referent in einer gut gestalteten Präsentation persönlich engagiert vortrug. Die Reduzierung des Energieverbrauchs durch neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung spielen dabei eine wichtige Rolle, so Peter Aicher. Aber genauso wichtig wie die Ökoeffizienz ist die Ökoeffektivität. Damit meint man die Wiederverwertung von Stoffen und Produkten. Eine genauso wichtige Rolle spielt auch die Gewinnung der Primärenergie insbesondere Solarenergie, Windkraft und aus nachwachsenden Rohstoffen. Diese verbessern die CO2-Bilanz. In Zukunft spiele auch der schonende und sorgsame Umgang mit Ressourcen eine große Rolle. Gerade im Hinblick auf die anwachsende Weltbevölkerung wird eine gerechte Verteilung von Wasser und Nahrung immer wichtiger. Die wachsende Zahl der Menschen bedeute aber zunächst auch eine zusätzliche Belastung des CO2-Kontos. Daher müsse jeder einzelne seinen Beitrag leisten. Peter Aicher brachte dazu den persönlichen CO2-Abdruck ins Gespräch. Der aussagt, wie viele Tonnen CO2 trage ich durch meine täglichen Bedürfnisse und Handlungen in die Erdatmosphäre ein. Um das ins Bewusstsein der Menschen zu bringen bedarf es Vereinbarung der Interessen von Ökonomie, Ökologie und Sozialen. Der Weg ist nicht einfach und kann nur durch ständige Information und einen gemeinsamen Willen gelingen, betonte Peter Aicher. „Das werde auch viel Geld kosten, jedoch unsere Erde und damit die Zukunft unserer Kinder Nachkommen künftiger Generationen muss es uns wert sein!“ mit diesem Satz beendete Aicher seinen äußerst informativen und von persönlicher Motivation geprägten Vortrag.

Die Besucher zeigten in der anschließenden Diskussion mit engagierten, detailreichen und von Wissen und Interesse gezeigten Beiträgen und aus anderer tagespolitischer Aktualität, dass das Thema Energiewende für viele Menschen eine Zukunftsweisende Bedeutung hat. Wilhelm Klopfer dankte und verabschiedetet den Referenten und wünschte den Besuchern eine gute Heimkehr.

20.11.2015

„Fraktion vor Ort“ in Neubeuern: FREIE WÄHLER diskutieren Asylpolitik

Streibl: Flüchtlinge müssen gerecht verteilt werden
Neubeuern.
„Ohne die vielen Ehrenamtlichen und die zahlreichen Helferkreise stünden wir vor einer Katastrophe“, erklärt Florian Streibl, Parlamentarischer Geschäftsführer der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, angesichts der aktuellen Flüchtlingskrise. Bei der Veranstaltung „Fraktion vor Ort“ in Neubeuern diskutierte der Oberammergauer Abgeordnete die Frage, ob und wie die vielen zu uns kommenden Menschen erfolgreich in Deutschland integriert werden können. „Bayern ist ein offenes und gastfreundliches Land. Deshalb werden wir mit den Flüchtlingen, die zu uns kommen, anständig und fair umgehen“, erläutert Streibl. Dabei erwarten die FREIEN WÄHLER allerdings auch ein größeres Engagement der Bundesregierung. Vor allem müssten die Situation in den Herkunftsregionen verbessert und Fluchtursachen effektiver bekämpft werden.

Die Diskussionsteilnehmer forderten zudem eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge – innerhalb Europas, innerhalb Deutschlands und auch innerhalb Bayerns. In diesem Zusammenhang sei es auch wichtig, die Informationspolitik zu verbessern. Kommunen, Ehrenamtliche und Helferkreise müssten unbedingt schneller über ankommende Flüchtlinge in Kenntnis gesetzt werden. Die Merkel-Devise „Wir schaffen das“ sieht Streibl zwar kritisch, merkt aber an: „Wir müssen die Flüchtlingskrise meistern, denn es gibt keine Alternative“.

v.l. Kreisrätin Barbara Stein, Kreisrat Stephan Heinke, Kreisrätin Christina zur Hörst, Bezirksrat Sepp Hofer, MdL Florian Streibl und Kreisrätin Monika Marx
Bezirksrat Sepp Hofer & MdL Florian Streibl
Bei „Fraktion vor Ort“ in Neubeuern begrüßte MdL Florian Streibl (Rechts) außerdem die Freie Wählerin und 1. Sprecherin der Bürgerinitiative „Gegen Gasbohrungen im Chiemgau“ Mary Fischer (Mitte)

20.11.2015

Nahwärme aus dem Container

Bad Endorf - Das bisherige Biomasse-Heizwerk der BEBE (Bürger Energie Bad Endorf) versorgt seit einigen Monaten das Ärztehaus, die Apotheke, den Biomarkt und den ehemaligen Sophienhof mit (Nah-)Wärme. Derzeit liegt die Nennleistung des Heizwerkes bei 150 kW. Somit können ca. 450 MWh an Wärme pro Jahr geliefert werden. Ziel der BEBE ist, diese Anlage zu erweitern und weitere Kunden mit Nahwärme aus Biomasse zu beliefern. In dem Gespräch mit dem Abgeordneten Florian Streibl diskutierten (von links) Hans Kotiers (Beiratsvorsitzender BEBE), Sepp Hofer (FW-Bezirksrat) und Ulrich Rosinger (Geschäftsführer BEBE) staatliche Fördermöglichkeiten. Noch vor Ende des Jahres wird ein weiteres Gespräch mit Experten im Landtag stattfinden um die bis dahin ausgearbeiteten Vorschläge weiter zu diskutieren.

12.10.2015

Landkreis Freie Wähler bei den Hagelfliegern in Vogtareuth (Oktober 2015)

Dass das politische Leben im Landkreis Rosenheim trotz des drängenden Flüchtlings­problems weitergeht, beweist der Besuch der Kreistagsfraktion und weiterer Funktionsträger der „Freien Wähler“ am Montagabend bei den Hagelfliegern. Gegen 19:00 Uhr besichtigten die Fraktionsmitglieder unter Führung ihres Vorsitzenden, Sepp Hofer, am Flugplatz Vogta­reuth die mit Flutlicht beleuchteten Einsatzmaschinen und ließen sich von den anwesenden Piloten die technischen Besonderheiten der Hagelflugzeuge, insbesondere die Funktion der Silberjodid-Brenner, erklären. Anschließend folgte durch die Einsatzpiloten Andreas Kotschen­reuther und Ludwig Schierghofer eine umfassende Präsentation der Geschichte, Organisation und Wirkungsweise der Hagelabwehr. Hierbei wurde deutlich, dass das Prinzip der Wolkenimpfung mit Silberjodid die Bildung großer schadensträchtiger Hagelschlossen nur dann verhindern kann, wenn rechtzeitig im stärksten Aufwindbereich der Gewitterwolke geflogen wird und sich die Silberjodid-Kristalle in der Wolke verteilen können.  Besonders interessant war auch die Tatsache, dass es sowohl in Deutschland und den europäischen Nachbarländern als auch weltweit insgesamt über 50 Hagelabwehrprojekte gibt, bei denen –wie bei uns– Flugzeuge mit Silberjodid-Brennern eingesetzt werden. Insbesondere in Osteu­ropa werden aber auch noch Hagelraketen verwendet. Hagelpilot Konrad Kneschaurek be­rich­tete dann über seinen Besuch eines internationalen Wetterbeeinflussungs-Symposiums in den USA, bei dem unter anderem die Hagelabwehr-Projekte in North Dakota (USA) und in Alberta (Kanada) im Detail vorgestellt wurden. In Kanada werden die Gewitterwolken seit 1996 nicht nur an der Wolkenbasis geimpft (base-cloud-seeding), sondern es werden jetzt zu­sätzlich mit einem höhentauglichen Turbo-Prop-Flugzeug sogenannte „ejectable flares“ (mit Silberjodid-Granulat gefüllte Brennstäbe, die –wie Feuerwerkskörper– rückstandslos ab­brennen) von oben in die Wolke eingeworfen (top-cloud-seeding). In North Dakota ermittelte eine Wirtschaftlichkeitsstudie der North Dakota State University über die letzten 10 Jahren hinweg eine Reduzierung des Ernteverlustes von ca. 45% durch den Einsatz der Hagel­abwehr. In Kanada besteht nach dortiger Aussage kein Interesse an der Finanzierung einer rein wissenschaftlichen Untersuchung der Wirksamkeit der Hagelabwehr, hier stehen die Durchführung der Hagelabwehr sowie die sichtbare Wirkung und die Schadensminderung im Vordergrund. Es folgte eine angeregte Diskussion mit den Hagelpiloten und dem Einsatzleiter, Georg Vogl, wobei der „Nacht­einsatz“ der Fraktionsmitglieder der „Freien Wähler“ mit den Hagelpiloten erst kurz vor Mitternacht sein Ende fand.          

01.10.2015

Angst um Verlandung vom Hofstätter See

Die Stadtwerke Rosenheim haben auf eigenem Grundstück bereits einen Bohrpunkt für einen Trinkwasserbrunnen im Ortsteil Moosen, Gemeinde Prutting, festgelegt.
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der Hofstätter See, der vom Grundwasser gespeist wird. Im Jahr 2006 wurden bei einer Untersuchung über 100 unterirdische Quellaustritte im See festgestellt. Zahlreiche „Zeigerpflanzen“ weisen zusätzlich im  Burger Moos auf Grundwasseraustritte hin. Durch eine massive Wasserentnahme der Stadtwerke Rosenheim senkt sich der Grundwasserspiegel in dem Einzugsgebiet. Es droht die Verlandung vom Burger Moos und Hofstätter See.  Dieses Naturjuwel  muss  unbedingt erhalten bleiben.

Barbara Stein(Mitte), Gemeinderätin und Kreisrätin der „Freien Wähler“ informierte vor Ort am geplanten Brunnenstandort der Stadtwerke Rosenheim Hubert Aiwanger (r.), Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag sowie Bundes- und Landesvorsitzender der „Freien Wähler“ und Sepp Hofer (l.), Kreis- und Bezirksrat der „Freien Wähler“ über die aktuelle Situation Rund um den Hofstätter See

Freie Wähler Kreisverband Rosenheim auf dem Herbstfest

v.l. Christina zur Hörst, Stephan Heinke, Sepp Hofer, Barbara Stein, Helmut Fleidl, Mary Fischer, Rudi Hofmeister und Monika Marx